Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle

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Name:
Lewit
Vorname:
Hermann
Geburtstag:
20.06.1900
Geburtsort:
Krakau
Privatadresse:
bis 1926 Berlin; dann Falkenberg; Herzberg; Halle
letzte Adresse:
Halle, Ludwig-Wucherer-Str. 11[1]
Beruf:
Uhrmacher[2]
Verwandtschaft:
wahrscheinlich ledig
weitere Lebensdaten:
1926: nach Falkenberg zu einer verwitweten nichtjüdischen Vermieterin, 1934 Ende der Beziehung mit seinem Umzug nach Herzberg; nach seinen Angaben 1935 für beide Schutzhaft, seine Entlassung: 16.03.1936[3];
30.07.1936: Verlassen Herzbergs wegen Verwicklung in eine Schlägerei durch Mitbewohner, nach seiner Strafanzeige Hilfeersuchen beim Bürgermeister, doch Schutzhaft-Androhung; dann nach Berlin, dort als neuer Bürger keine Arbeitserlaubnis, nach Halle.[4]
H. Lewit litt unter Gesundheitsstörungen, die ein angeordnetes Verlassen Deutschlands behinderten.[5] So wurde er am 08.12.1937 von der Polizei Halle "in Polizeihaft genommen" und bat die Gemeinde um Ausreisehilfe.[6] Er kam etwa im Juli 1938 ins KL Buchenwald in Schutzhaft, Häftlingsnummer 3315[7]
Todesort:
KL Buchenwald
Todesdatum:
19.11.1939[7]
Quelle(n):
[1] CJA, 2A2, Nr. 808: Schreiben H. Lewit an den Provinzialverband für jüdische Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt, Magdeburg v. 01.09.1937
[2] ebd.: Schreiben H. Lewit v. 10.06.1936
[3] ebd.
[4] ebd.: Schreiben des Provinzialverbandes für jüdische Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt, Magdeburg v. 24.08.1936
[5] ebd.: Schreiben an die Gemeinde Halle v. 13.11.1936
[5] ebd.: Schreiben H. Lewits an die Wirtschaftshilfe der Jüdischen Gemeinde Halle aus der Haft in Halle v. 10.02.1938
[6]:ebd.: Schreiben der Gemeinde Halle an das Amerikanische Consulat, Leipzig v. 09.08.1939
[7] ThHStAW, KZ Bu GNK: Es gibt nur eine GNK-Karte. Am 13.07.1939 zeigt sie die 1. Eintragung und das Todesdatum.
[8] ebd.

letztes Update: 08.10.2008 21:00:52

Stolperstein Projekt

Stolperstein Halle Hermann Lewit
Einsamer Schütze, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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