Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle

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Name:
Müller
Vorname:
Emil
Geburtstag:
07.07.1880
Geburtsort:
Halle/Saale
Privatadresse:
Am Kirchtor 24[1]
letzte Adresse:
Zeppelinstr. 54[2]
Beruf:
Kaufmann und Fabrikant: E. Müller & Co. OHG, Lederwarenfabrik, Kleinlederwaren, Hindenburgstr. 34[3]
Verwandtschaft:
Bruder:
Albert Müller, Tod im KZ
Schwägerin:
Else Müller geb. Baer, Tod im KZ
Neffe:
Hans-Joachim Müller, geboren am 17.04.1913 in Halle, Zeppelinstr. 21, Emigration: 23.11.1934 Panama, dann USA;
Nichte:
Irmgard Müller: nach mehreren KZ heute in den USA;
Bruder:
Waldemar Müller, gestorben 1937;
Schwägerin:
Henny Müller, Tod im KZ;
Neffe:
Gerhard Müller, Suizid in der Schweiz
Schwestern:
Betty Stein geb. Müller, gemeinsamer Suizid mit Ehemann;
Julius Stein am 19.10.1941 Köln; Beisetzung im halleschen Familiengrab;
Julie Marcuse geb. Müller, nach Schweden mit Ehemann Max Marcuse.
Neffe: Reinhard Marcuse, schwedischer Chemieforscher. Empfänger der Chevreul-Medaille der Association France Corps Gras, verstorben
weitere Lebensdaten:
Emil Müller war unverheiratet und wohnte zunächst bei seinen Eltern, nach deren Tod dann bei seinem Bruder. 1938 Haft im KZ Sachsenhausen nach der Reichspogromnacht, Häftlingsnummer: 12127[4]
Todesort:
KL Sachsenhausen
Todesdatum:
20.12.1938 - "Schlaganfall"[5]
Quelle(n):
[1] HA 38
[2] Müller, H.-J. (USA): Brief v. 22.08.1998
[3] wie Anm. 1
[4] Gedenkstätte Sachsenhausen: AS. R.204.M. 11, S. 125: Einlieferungsliste KZ Sachsenhausen
[5] Gedenkstätte Sachsenhausen: Sterberegistereintrag Nr. 491 vom 21.12.1938, Abschrift vom 21.04.1948, LHAP, Pr. Br. Rep. 35 H KZ Sachsenhausen, Bd.3/10, Bl. 347

letztes Update: 24.02.2011 06:49:10