Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle

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Name:
Goldmann
Vorname:
Wilhelm
Geburtstag:
12.10.1891
Geburtsort:
Loslau, Kreis Rybnik/ Schlesien
Privatadresse:
Mittelstr. 11-13[1]
letzte Adresse:
Kaufmann, Klavierstimmer, Besitzer des Pianomagazins Mittelstr. 11-13[2]
Beruf:
Verwandtschaft:
Eltern:
Abraham Goldmann,
Johanna Goldmann, geb. Schutz, Beuthen
Ehefrau:
Frieda Goldmann geb. Ehricht, Wiederannahme des Geburtsnamens
Sohn:
Joachim Ehricht geb. Goldmann
weitere Lebensdaten:
Einlieferung in das KZ Buchenwald am 14.06.1938 als "Klaviertechniker" innerhalb der "ASR- Aktion" unter der Häftlingsnummer 5539[3], Block 21, hier bis zur "Überführung"[4], letzte Eintragung in der Häftlingskartei: "ASR-Jude 15.7.1941 überführt", ferner: "Transport am 15. Juli 1941."[5]
Dieser erfolgte schon am 14.07.1941[6] in die T4-Anstalt Sonnenstein bei Pirna. Dort wurde Wilhelm Goldmann im Gas getötet und dann verbrannt. Der SS-Lagerarzt des KZ Buchenwald ließ der Standesamtsbehörde Weimar falsche Sterbedaten übermitteln, die noch in der jetzigen Sterbeurkunde enthalten sind: [angeblich] KL Weimar-Buchenwald, "24.Juli 1941 um 7 Uhr 55 Minuten..."[7]
Todesort:
Sonnenstein, nach dem Eintreffen des Transportes aus Buchenwald
Todesdatum:
[15.07.1941], 24.07.1941[8]
Quelle(n):
[1] HA 38
[2] ebd.
[3] ThHStAW, Bu NS4 Bd.2, Bl. 059
[4] ThHStAW, Bu GNK
[5] ebd.
[6] ThHStAW, KZ Bu Nr. 9, Bl. 68 r., v. 14. Juli 1941 (Listen der Außenlager)
[7] Standesamt Weimar, Sterbeurkunde Nr. 679, Bestätigung der Übereinstimmung mit dem Erstbuch vom 26.07.1942
[8] Totenbuch 1937-1945 (2007), S. 216 Gegenwärtig bereitet das Standesamt Weimar zur Datenberichtigung eine gesetzlich geforderte gerichtliche Todeserklärung vor.

letztes Update: 11.09.2009 19:39:00

Stolperstein Projekt

Stolperstein Halle Wilhelm Goldmann
Einsamer Schütze, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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