Brüder:
Adolf Mündheim, geboren am 25.10.1873 in Dransfeld/Hannover, Ingenieur, Landwehrstr. 12[2];
Felix Mündheim, geboren am 03.07.1871 in Dransfeld/ Hannover, Kaufmann, Landwehrstr. 12[3]
Beide waren Geschäftsführer des Berbet-Maschinenbaues, Turmstr. 117; Emigration: Adolf, Ingenieur, am 04.02.1939 nach Monaghan (Irland)[4], Felix: am 06.07.1939 nach Shanghai[5];
Siegfried Mündheim, geboren am 06.12.1868 in Dransfeld, Krs. Münden, emigrierte bereits am 06.01.1934 aus Halle nach Paris.
weitere Lebensdaten:
Jenny Mündheim lebte in der zu dieser Zeit einzigen Heilanstalt des Reichsbundes der Juden. Sie wurde von dort am 15.06.1942 in den Distrikt Lublin deportiert.[6]
Sie wurde sehr wahrscheinlich mit den anderen psychisch Kranken aus der Heilanstalt Bendorf-Sayn im Vernichtungslager Sobibor ermordet.
Todesort:
Ziel Isbica
Todesdatum:
nach dem 15.06.1942[7], Distrikt Lublin[8]
Quelle(n):
[1] BArch ZSg 138/45, S. S. 15 [2] HA 38 [3] ebd. [4] FS S. 244 [5] FS S. 245 [6] BArch ZSg 139/45, S.15: Liste der am 15.6.1942 aus der Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn ausgesiedelten Juden, [7] BArch ZSg 138/45, S. 10: Arolsen, Aktennotiz v. 12. Januar 1961 [8] BArch (11.04.2008)