Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle
Gedenkbuch Halle
- Name:
- Silberberg
- Geburtsname:
- Bauchwitz
- Vorname:
- Henriette Jütel
- Geburtstag:
- 15.09.1860
- Geburtsort:
- Kloster
- Privatadresse:
- Hindenburgstr. 34[1]
- letzte Adresse:
- Leipzig, Pfaffendorfer Straße 21 (vor 1940)[2]
- Beruf:
- Geschäftsinhaberin des Wäschegeschäftes "Leopold Silberberg & Sohn", OHG, Inh.Gustav und Henriette Silberberg[3]
- Verwandtschaft:
- Ehemann:
Leopold Silberberg, verstorben
Sohn:
Gustav Jechil Silberberg, geboren am 10.05.1889 Halle, und dessen Ehefrau Sarah Silberberg geb. Ehrlich, geboren am 02.03.1891 in Wanfried/ Werra, Leopold Silberberg & Sohn, Leinenlager, Baumwollwaren und Wäscherei, Magdeburger Str. 48;[4] beide Eheleute seit 1938 wohnhaft in Leipzig C 1, Kurprinzenstr. 6[5], Gustav J. Silberberg: geboren am 10.05.1889 in Halle, 21.01.1942 Deportation von Leipzig ins Ghetto Riga[6]
Töchter:
Frieda Henriette, geboren am 14.06.1892 in Halle, Krankenschwester, Oberin im Israelitischen Krankenhaus Leipzig, 18.06.1943: Deportation von dort ins KL Auschwitz.[7] Gertrud Silberberg, geboren am 21.09.1897 in Halle, Haushaltsgehilfin, Hindenburgstr. 48. Sie drängte auf eine schnelle Bearbeitung ihres "Antrages für die Beischreibung jüdischer Vornamen" wegen des Ausreiseantrages.[8] Emigration: 12.04.1939 England, Heirat in 2. Ehe mit Julius Fackenheim - weitere Lebensdaten:
- nach Zwangsverkauf des Hauses Umzug nach Leipzig. Henriette Silberberg wurde mit dem Transport Leipzig XVI/1 am 20.09.1942 von Leipzig nach Theresienstadt gebracht.[9]
- Todesort:
- Ghetto Theresienstadt
- Todesdatum:
- 28.09.1942[10]
- Quelle(n):
- [1] HA 38
[2] AJH, Bruder Julius Fackenheim, England, an Hermann Baden
[3] wie Anm. 1
[4] FS S. 91
[5] AJH, Bescheinigung des Vorstandes der JKVH über die Beitragszahlung 1938 v. 28.07.1939. Danach waren die Eheleute Silberberg für 1939 nicht mehr zur Zahlung eines Kultusbeitrages veranlagt, da sie in Leipzig wohnten.
[6] BArch (10.06.2009)
[7] ebd.
[8] AB Bd. 3 (445) v. 28.1.39
[9] TG S. 721
[10] ebd.
Stolperstein Projekt
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