Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle

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Name:
Baumann
Vorname:
Dr. phil. Julius
Geburtstag:
29.10.1864
Geburtsort:
Berlin
Privatadresse:
zunächst Altenburg,[1] danach Halle, Wilhelmstr. 6[2]
letzte Adresse:
unbekannt
Beruf:
Mitglied des Aufsichts rates der "Zechau-Kriebitzscher Kohlenwerke ‚Glückauf Rositz AG" und seit 1918 der "Anhaltinischen Kohlenwerke AG" in Halle. Er war technischer Direktor und im Vorstand der Zuckerraffinerie Rositz, ab 1923 Direktor auch in der in Halle. 1930 war er dann Direktor in beiden Werken.[3]
Verwandtschaft:
Eltern
Max Baumann, Sophie geb. Friedländer[4]
Ehefrau
Johanna Baumann, Tod im Ghetto
Tochter
Elisabeth, geboren am 24.04.1895 in Altenburg, im Februar 1945 von Leipzig aus ins Ghetto Theresienstadt deportiert, überlebte.[5]
Schwägerin Frieda Hirsch, 1939 ebenfalls wohnhaft Wilhelmstr. 6[6], Tod im Ghetto
weitere Lebensdaten:
Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin und am Polytechnikum, Chemie, Physik und Philosophie; 1087 Promotion. Er war evangelisch getauft.[7]
Todesort:
Halle
Todesdatum:
27.05.1939[8]
Quelle(n):
[1] http://www.rijo.homepage.t-online.de/pdf_2/DE_DE_JU_braunkohle.pdf, 24. Sept. 2011, Strassmann, Ingolf (München): Jüdische Arbeit und jüdisches Kapital im Braunkohlenrevier in und um das Herzogtum Sachsen-Altenburg
[2] BArch (09.04.2003) Sawan, Eleonore
[3] vgl. Anm. 1
[4] ebd.
[5] ebd.
[6] vgl. Anm. 2
[7] vgl. Anm. 1
[8] SAH, St-Amt Halle, St.-Urk.Nr. 1687/1939

letztes Update: 05.10.2013 19:03:25